Konventionell bauen

Der konventionelle Weg zum Eigenheim bedeutet für den Bauherrn, einen geeigneten Bauplaner (z.B. Architekt oder Bauingenieur) mit dem Entwurf des gewünschten Hauses zu beauftragen und das Gebäude durch örtliche Handwerker errichten zu lassen.
Ein auf diese Weise geplantes und gebautes Haus hat ohne Zweifel einen entscheidenden Vorteil: die Individualität. Konventionelles, massives Bauen setzt einen aktiven Bauherrn voraus, einen Bauherrn, der Zeit, Interesse und Geduld hat, sein eigenes Haus mitzugestalten und der bereit ist, Entscheidungen zu treffen.

Eigenheim als Wunschtraum

Die Widerstände sind größer geworden, doch der Wunsch nach eigenem Heim auf eigenem Grundstück ist für die Mehrzahl der Deutschen ungebrochen.

Rund 60 % der derzeitigen Mieter sind nach der Analyse eines Forschungsinstitutes keine Überzeugungstäter, sondern potentielle Bauherren, die es vorziehen würden, in ihren eigenen vier Wänden zu leben. Diese Tatsache und die zunehmende Bedeutung des selbstgenutzten Wohnhauses als Altersvorsorge lässt die Bedeutung des Wohneigentumes weiterhin nicht abnehmen.

Für zukünftige Bauherren ist es daher besonders im Neubaubereich wichtig, die finanziellen Voraussetzungen für die Verwirklichung ihrer Pläne zu prüfen, eventuelle Einstiegspakete an Fördermitteln und Unterstützungen zu finden und das Bauvorhaben äußerst sorgfältig mit Hilfe von geeigneten Fachleuten und Beratern zu planen.